Methoden

Was heißt „systemisch“?

Die systemische Sichtweise stellt Konflikte, Probleme und Symptome in einen größeren Zusammenhang. Diese entstehen nicht nur als Folge des Familiengefüges und biographischer Belastungen, sondern vor dem Hintergrund der sich verändernden Gesellschaft in einer globalisierten und damit unübersichtlich gewordenen Welt, in der grundlegende Werte bedroht sind durch einfache, ideologielastige Antwortversuche, in der Medien Beziehung ersetzen und Sicherheiten und Orientierung verloren gehen, so dass es immer mühsamer wird, eine stabile Identität zu entwickeln.

Ziele systemischer Arbeit sind das Bewusstmachen diverser Verflechtungen und Abhängigkeiten, die Anregung neuer Sichtweisen und eine Erweiterung der Handlungs- und Entwicklungsmöglichkeiten des Einzelnen und des relevanten Systems. Dies geschieht nicht nur im Gespräch, sondern durch den Einsatz nonverbaler und kreativer Mittel in der Haltung des Respekts, der Wertschätzung und Allparteilichkeit.

Methoden, die ich anwende, sind u.a.

  • Skulpturenarbeit
  • Genogrammarbeit
  • Einsatz des inneren Teams / der inneren Familie
  • Timeline
  • Visualisierungen und Metaphern

In der Paartherapie verbinde ich systemische Elemente mit Erkenntnissen und Methoden aus der Bindungstheorie und der Emotionsfokussierten Paartherapie sowie der Schematherapie.