Systemische Supervision in sozialen, therapeutischen und medizinischen Arbeitsfeldern

Supervision als berufsbegleitende Reflexion soll einen Raum schaffen für Entschleunigung und schützt im Allgemeinen vor Überforderung, destruktivem Konfliktverhalten und spezifischer „Blindheit“ im eigenen Arbeitsumfeld.

Sie dient dazu,

  • Klarheit in die beruflichen Anforderungen zu bringen
  • Kommunikation und den Umgang mit Konflikten zu verbessern
  • den Blick auf Stärken, Schwächen und Ressourcen zu richten
  • die Arbeitssituation zu verbessern und die Qualität der Zusammenarbeit zu erhöhen
  • Blockaden zu überwinden und fachlich sicheres Vorgehen zu unterstützen
  • realistische Ziele zu formulieren und zu planen

Im Fokus ist die Weiterentwicklung Ihrer individuellen und teambezogenen Lern- und Arbeitsprozesse.

Dabei geht es immer auch um die Einschätzung der eigenen Kompetenzen sowie der Begrenzungen und um die Übernahme von Eigenverantwortung. Die klare Sicht auf die eigenen Möglichkeiten der Veränderung ist genauso notwendig wie die Delegation von Aufgaben, die in anderen Verantwortungsbereichen oder bei anderen Personen liegen – bzw. diesen besser liegen!

Dies bedeutet auch, dass im Rahmen des Reflexionsprozesses eigene und fremde Abhängigkeiten im Arbeitsumfeld und die zugrundeliegenden Machtverhältnisse besser durchschaut werden sollen.

 

Teamcoaching

Wer kennt es nicht: In Arbeitsteams kommt es regelmäßig zu Spannungen und Krisen, bei denen die Zusammenarbeit und Arbeitsleistungen der Beteiligten leiden. Konflikte sollten nicht personalisiert werden und in Schuldzuweisungen enden. Sie sind häufig Ausdruck struktureller Kränkungen und müssen als solche verstanden und professionell aufgearbeitet werden.

Teamsupervision kann helfen,

  • die Arbeitsstrukturen und Rollen im Team zu klären
  • zielgerichtet an einem Thema zu arbeiten und Reibungsverluste abzubauen
  • Teamgeist und Atmosphäre zu verbessern
  • den Ist-Zustand eines Teams zu überprüfen: passen Abläufe und Organisation noch zu den momentanen Anforderungen?
  • Veränderungen in der Organisation mitzutragen bzw. unveränderbare Zwänge transparent zu machen
  • Teammitglieder für den Sinn und die Notwendigkeit von Führung zu sensibilisieren

Wenn der Prozess gut läuft, dann werden Barrieren und Blockaden systematisch bearbeitet und reduziert. Zusammenarbeit, Kommunikation, Erwartungshaltungen, Rollendefinitionen und die Art und Weise des gegenseitigen Umgangs und Respekts werden im Rahmen eines gut definierten Coaching- und Supervisionsprozesses nachhaltig verbesserbar.

 

Coaching für Lehrerinnen und Lehrer (Freiburger Modell)

Gesundheitsprävention durch Stärkung der Beziehungskompetenz

Bei Interesse hieran informieren Sie sich bitte auf der Internetseite des Programms (durch das Kultusministerium BW gefördert und koordiniert).